Fête de la Musique

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1982 lag dem französischen Kulturminister Jack Lang die Förderung der Musik am Herzen. Er erklärte den 21. Juni – den Tag der Sommersonnenwende – zum „Fête de la Musique“. Im Deutschen kam dabei die etwas komplizierte Übersetzung „Internationaler Tag der selbstgemachten Musik“ heraus. Ziel war kein Festival, sondern ein Fest – ohne formelle künstlerische Leitung – basierend auf Bürgerbeteiligung. In den folgenden Jahren verbreitete sich die Idee über die Landesgrenzen. Der Import aus Frankreich ermuntert Jung und Alt, Laien- und Profimusiker aller Stilrichtungen jährlich zu den Instrumenten zu greifen (oder den Kehlkopf zu ölen) und bei freiem Eintritt und ohne Gage in aller Öffentlichkeit Musik zu machen.
Mittlerweile wird das Fest weltweit in mehr als 520 Städten in über 100 Ländern gefeiert. Allein in Deutschland machen mehr als 40 Städten und Gemeinden mit.

Bild: Fete de la musique 2012 in Prenzlauer Berg © AKUD/Lars Reimann

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