Friedenszeremonie von Hiroshima

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Am 6. und 9. August 1945 warf die amerikanische Luftwaffe die Atombomben „Little Boy“ und „Fat man“ auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Letztlich leitete dies die Kapitulation Japans und damit das Ende des 2. Weltkrieges in dieser Region ein… aber der Preis dafür war unendlich groß: Die Angriffe töten rund 100.000 Menschen unmittelbar. Allein bis Ende 1945 starben weitere 130.000 an den Folgen. Fast ausschließlich waren Zivilisten betroffen.
In der japanischen Kultur und im Selbstverständnis des Landes spielt das Gedenken an diese Tage eine große Rolle. Und auch weltweit sind „Hiroshima und Nagasaki“ zu Symbolen für die Schrecken des Krieges geworden.
Mit der „Friedenszeremonie von Hiroshima“ wird seit 1947 jährlich am 6. August den Getöteten gedacht. Um 8:15 – der Uhrzeit, zu der „Little Boy“ explodierte – ertönt im Friedenspark eine Gedenkglocke und im ganzen Land steht für eine Minute das Leben still.

Foto: Sarah Stierch – Kenotaph im Friedenspark von Hiroshima

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