Tag der Linkshänder

Seit dem Jahr 1976 ist der 13. August der internationale Linkshändertag. Dean R. Campbell, der 1975 die Vereinigung “Lefthanders international” gründete, rief diesen Tag aus.
Linkshänder haben es oft schwer im Alltagsleben, da zahlreiche Gebrauchsgegenstände asymetisch und für “normale” Rechtshänder ausgelegt sind. Linkshändigkeit ist das äußere Zeichen für die Führungsrolle der rechten Gehirnhälfte bei Bewegungen. Sie ist angeboren und ändert sich durch Umerziehung nur scheinbar.
Warum in allen Kulturkreisen rechtshändige Menschen in der Mehrheit sind, ist – trotz vielfältiger Theorien – weitgehend unklar. Vermutlich sind daran gesellschaftliche Faktoren ebenso beteiligt wie die funktionelle Gliederung des Gehirns genbiologische Gründe gibt es nicht. Bis vor gut einen halben Jahrhundert wurde die Linkshändigkeit als eine Art “Krankheit” oder “Fehlentwicklung” angesehen. Zahlreiche Kinder hatten als Folge davon unter einer “Umerziehung” gelitten.

Bild: Judith Bremer / Wikipedia

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