Osterformel / Osterberechnung

Ostern ist ein so genannter „unregelmäßiger“ oder „beweglicher Feiertag“. Viele andere Feiertage eines Jahres leiten sich von diesem Tag ab. Zum Beispiel ist Aschermittwoch immer 46 Tage vor Ostern, Pfingsten 49 Tage nach Ostern. Christi Himmelfahrt ist 10 Tage vor Pfingsten, Fronleichnam 11 Tage danach.
Wann aber ist nun Ostern? Scheinbar willkürlich „irgenwann März/April“.
Aber es ist keine Willkür, sondern astronomische Gesetze, die Natur und kirchliche Tradition, die das exakte Datumm bestimmen. Das 1. Kirchenkonzil im Jahre 325 legte fest:
Ostern ist stets am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond des Frühlings. Grundlage ist der 21. März, die „Frühlings-Tagundnachtgleiche“.
Mit der Kalenderreform von 1582 (Gregorianische Kalender), wurde die Berechnung weiter verfeinert.
Heute gilt:
Der früheste mögliche Ostertermin eines Jahres ist der 22. März. (Wenn der Vollmond auf den 21. März fällt und der 22. März ein Sonntag ist.)
Der späteste mögliche Ostertermin ist der 25. April. (Wenn der Vollmond auf den 18. April fällt und dieses ein Sonntag ist, wird an dem folgendem Sonntag Ostern gefeiert.)
Der deutsche Mathematiker Carl Friedrich Gauß (1777-1855) entwickelte im Jahre 1800 eine komplexe mathematische Formel, mit der sich das Osterdatum berechnen läßt, ohne inn die Sterne zu schauen.

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